Hattet ihr auch das Problem das die Neoprentasche des EEEs viel zu locker schloss? Ich hab mal Nadel und Faden geholt und etwas genäht ; ) Zunächst trennt man die ursprünglichen Nähte mit einem spitzen kleinen Messer von hinten vorsichtig auf. Anschließend setzt man das Klett neu an und vernäht dies wieder... eigentlich ganz einfach! Das Ergebnis finde ich sehr schön und jetzt schließt die Tasche auch schön straff! Hier ein paar Bilder. Auf dem letzten sieht man auch mal die Rückseite...
Freitag, 5. September 2008
EEE PC Taschen Mod
Montag, 1. September 2008
Nimmt unser Bewusstsein das gleiche war? Speziel Thema Farbwahrnehmung an "grün"
Noch mal alles zusammengepackt, weil ein neuer Kommentar anstand:
Mir ist gerade was geradezu erschreckendes aufgefallen!!!
"Sehen" wir eigentlich alle das gleiche?
Ich schau mir gerade meine "grüne" Pflanze an. Das heißt elektromagnetische Strahlung (Licht) mit einem bestimmten Spektrum (zwischen 520 und 565 nm) fällt in mein Auge und reizt Farbsensoren in der Netzhaut, die auf "grün" reagieren. Es wandert ein Impuls in mein Gehirn und jetzt weiß ich, die Pflanze ist "grün". Sie hat die gleiche Farbe wie Gras oder eine andere Pflanze. Aber jetzt kommt das entscheidende! Wie interpretiert unser Gehirn den "grünen" Reiz!? Ich habe in meinem Blickfeld einen
Punkt. Jetzt kommt das Problem. Wie sieht diese Grafik vor euren inneren Auge aus?!! Ich würde mal sagen, etwas zwischen "blau" und "gelb" ^^ aber das sind auch nur interpretationen! Man kann die Farbe einfach nicht beschreiben, und woher weiß ich nun, dass andere das gleiche sehen? Kann es nicht sein, dass du jedesmal wenn du die Farbe "grün" siehst für einen Gegenstand der 400nm ausstrahlt, und ich aber dein grüne interpretation für Gegenstände mit 800 nm interpretiere.
Ich hoffe es ist zumindest jetzt die Idee klar. ist wirklich schwer zu verstehen, bitte 2 mal lesen. Ich wäre selbst nie auf so eine Idee gekommen die Farben in Frage zu stellen, aber jetzt wo ichs tu, wird mir einiges klar!
Die Frage ist nun: "Ist die Art der interpretation der Wellenlängen des Gehirns vererbbar oder sogar erlernbar?"
.... was bringt es für einen Nutzen für ein Baby wenn es Farben genauso interpretiert wie seine Eltern? Absolut keine! denn es interpretiert ja alle Gegenstände immer genau gleich anders. Folglich werden mutationen in der Farbinterpretation sich munter weitervererben und so würde nach 5 generationen jeder eine andere Interpretation haben. Aber in den letzten paar Milliarden Jahren, seitdem es das Sinnesorgan "Auge" gibt, muss es ja zu einer derartigen Mutation gekommen sein. (*)
... also könnte nur noch eine Erlernung zur Gleichen Interpretation von Farben führen. Angefangen im Mutterleib "sieht" das Baby wohl Licht was ein Spektrum hat, was wir als typisch "rot" bezeichnen. Folglich könnte unser Gehirn für "rot" die einfachste Interpretation unserem inneren Auge zeigen, die bei jedem dann gleich ist. Orange als am nächsten dran liegende Farbe bekommt dann die Nachfolgende Interpretation zugewiesen und so für alle Farben fort. Das würde aber nur funktionieren, falls unsere Gehirne wie Computer absolut nach gleichem Muster vorgehen würden, was durch (*) nahezu ausgeschlossen ist.
Wie siehts mit der weiteren Entwicklung aus? Nun ja, die Eltern können dem Kind schlecht vermitteln wie sie "grün" oder "rot" vor ihrem Auge visualisieren, also kann so auch keine Übertragung stattfinden.
Also scheint nun doch jeder Farben anders in seinem Bewusstsein zu visualisieren! WELCH ERKENNTNISS... ist noch ein Platz im Philosophen Kreis frei?
Also mich würde nun mal gerne interessieren, wie ihr "grün" seht, ohne dabei "grüne" dinge zu benutzen...
Dazu gabs dann folgende Comments auf meinem alten Blog:
Flar (14.6.07 22:26)
also das ist mal wieder so ein gedankengang, den jeder schonmal hatte, den nico aber jetzt erst erfasst hat – auf seine komische art und weise.
also erstmal kann man farben absolut objektiv duch die physik charakteriesieren. du solltest das wissen, nico. denk an c=fλ.
und ob man nun als mensch grün als grün interpretiert oder blau als blau ist duch erziehung und gesellschaft einfach eindeutig. wenn woher weißt du denn, wass blau oder grün GENANNT wird – von deinen Eltern etc.!
und da sowohl stäbchen und zäpfchen im augapfel absolut reproduzierbat dich deb genetische code weiter gegeben werden und auch die organe grundlage eines jeden menschen gleich (ausgenommen grün-rot-schwäche oder ähnliches). selbiges gilt für den gehirnaufbau.
das einzige, was von mensch zu mensch anders sein kann ist die emotionale reaktion auf farben, die wieder aus assoziationen aus erlebten wachsen, die im zuisammenhang mit gewissen farben stehen.
es kann sein, dass du auf bissl etwas anderes hinaus wolltest, aber das sind mal mal meine sofortigen gedanken, wenn ich deinen text lese.
so far.
Be (14.6.07 22:37)
Dann bin ich wohl ein Nachzügler ^^
"also erstmal kann man farben absolut objektiv duch die physik charakteriesieren. du solltest das wissen, nico. denk an c=fλ.
und ob man nun als mensch grün als grün interpretiert oder blau als blau ist duch erziehung und gesellschaft einfach eindeutig. wenn woher weißt du denn, wass blau oder grün GENANNT wird – von deinen Eltern etc.!"
schon alles klar. Jeder weiß was blau genannt wird, dass der Himmel blau ist, dass die Farbe emotional kalt ist (wahrscheinlich weil das meer blau ist) und das Gras grün ist. Alles klar. Mir gehts eher um das was du aus der Farbe interpretierst. Unser Gehirn stellen wir uns mal als PC vor. Da ist eine Webcam angeschlossen und sendet infos an den PC. Damit der PC nun in seiner Welt agieren kann, schaffen wir uns ein "Bild" von unserer Welt. Sozusagen, schalten wir den Desktop ein und stellen darauf die Videos der Webcam dar. Jetzt kommt der Knackpunkt. Wie erzeugst du beispielsweise "gelb". Beim normalen Bildschrim ganz klar, du sendest "gelbes" Licht aus. Nur kann unser Bewusstsein kein Licht emitieren, sondern ist sozusagen die letzte Instanz. Es schafft "etwas" auf deinem Desktop, dass man typisch als Gelb erkennt. Aber was ist jetzt das etwas??? Das kann nciht vererbt oder erlernt werden.
Das Ganze trifft übrigens für alle Wahrnehmungen zu. Wie stellst du dir einen hohen Ton vor? Wie Schmerz? Wie Ananasgeschmack, wie Dönerfett?
Ja, unser Auge nimmt je nach Mensch Farben relativ identisch war, und sendet wohl auch fast immer die gleichen Elektrischen Impulse auf gleichen Nervenbahnen ins Gehirn. UND DANN! Darauf kommts mir an.
Ich mein auch nicht, die emotionale Reaktion auf Farben, die finde ich ist sogar relativ gleich unter menschen. Gelb ist warm, grün ist gesund, blau ist rein und kalt... und so weiter.
naja, weißt du jetzt was ich meine?
David du wenigstens?
David / Website (14.6.07 23:06)
Ich kann nicht kommentieren
David / Website (14.6.07 23:07)
Das ist ja mies! Ich habe offensichtlich zu viel geschrieben. Deshalb zweigeteilt.
Genau solche Themen werden beim philosophischen Kolloquium diskutiert. (Unter anderem ^^)
Man kann dieses Problem auch auf alle anderen Sinne ausweiten: den Geschmackssinn zum Beispiel. Ich denke, Ralf ist da auf dem richtigen Dampfer: wenn jemandem etwas nicht schmeckt (triefige Chickenburger), das Nico bergeweise verschlingen kann, dann heißt das nicht, dass sie objektiv unterschiedliche Dinge schmecken, sondern dass sie subjektiv diese Wahrnehmungen anders interpretieren. Der Geschmackssinn ist aber eigentlich kein gutes Beispiel, weil er zu sehr von den Bedürfnissen (und Abwehrmechanismen) des Körpers abhängt.
Letztlich läuft das ganze Problem aber auf das des Bewusstseins hinaus, das ich zumindest den meisten Tieren zuordnen würde, aber das sich äußerst schwer greifen lässt. Und hier kommt die Diskrepanz zwischen Philosophie und Naturwissenschaften ins Spiel. Sie ergänzen sich, ohne, dass sie einander bestätigen oder widerlegen können. Natürlich kann die Physik beschreiben, was Farbwahrnehmung verursacht. Wir können meinetwegen auch elektrische Ströme im Gehirn messen. Das Bewusstsein jedoch, also Nicos "Interpretation", kann die Naturwissenschaft nicht mehr erfassen.
David / Website (14.6.07 23:07)
Ich glaube auch, dass es in der Farbwahrnehmung Spielräume gibt, die sich auf aktuelle Gedankengänge und Gemütslagen zurückführen lassen. Mir geht es oft so, dass die "Persönlichkeit" einer Örtlichkeit, die ich mir vorstelle, stark variieren kann, je nachdem, von welchem Blickwinkel ich sie mir vorstelle, oder bei welcher Tageszeit. Eine Straße, die ich morgens entlanggehe, hat Mittags oder nur auf dem Rückweg schon wieder eine ganz andere Ausstrahlung, eine ganz andere "Interpretation." Das sind Probleme der Philosophie und Psychologie, man kann sie naturwissenschaftlich nicht erfassen, und ich finde das gar nicht schlimm.
Solange man sich auf ein Referenzobjekt "Grün" einigt, ist doch alles in Ordnung. Übrigens sind die optischen Täuschungen ein weiteres Beispiel dafür, wie sehr unser Gehirn in festen Mustern denkt, die von Mensch zu Mensch aber verschieden sind (der eine sieht anfangs die Hexe, der andere die schöne Frau. Aber nach längerem Hinsehen sieht jeder beides.)
David / Website (14.6.07 23:37)
Übrigens haben das Problem der Farbwahrnehmung auch die Betriebssysteme. Windows stellt Farben es kühler dar, der Mac wärmer. Bei Linux ist das teilweise sogar programmabhängig. Die gleiche Website kann dort von zwei verschiedenen Browsern in leicht verschiedenen Farben dargestellt werden. Obwohl es einheitliche Farbcodes gibt, scheint das Übermitteln an die Graphikkarte ein anderes Problem zu sein.
Für Farbdrucke gibt es beispielsweise das Pantone-Farbsystem, um zu garantieren, dass eine Farbe nach dem Drucken immer gleich aussieht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pantone
Das weicht aber vom Thema ab
David / Website (14.6.07 23:42)
Am beeindruckendsten finde ich noch immer diese optische Täuschung:
http://www.ghshauseniw.de/projekte/optillu/schatten.jpg
Die Flächen A und B haben den gleichen Grauwert. Man kann das mit einem Farbwähler am Rechner nachmessen. Hier interpretiert das Gehirn also im Kontext des Schachbrettmusters B automatisch heller als A, obwohl das nicht stimmt.
Be (15.6.07 14:41)
Ja, die optische Täuschung ist schon der hammer, und zeigt das die Wahrnehmung ähnlihc ist, bzw. unser Gehirn relativ gleich denkt. Das ist denke ich mal aber eher anerlernt! Wie bei der letzten Täuschung muss jeder Mensch lernen, muster zu erkennen und schatten zu deuten. Jetzt siehst du das Helle Quadrat unter dem Muster und weißt, dass es dunkler sein muss als die ringsrum, und jetzt liegt der Fehler im Gehirn, dass er den Schatten falsch einschätzt denke ich. Wenn man fragt, welches ist heller, so drängt sich die Mustererkennung in den Vordergrund, die sagt: das ist heller!
solangsam geht david in die Richtung die ich meine, hat aber auch noch nicht mein Anliegen verstanden. ok. ich versuchs noch mal:
Be (15.6.07 14:55)
Mach mal die Augen zu!
Und? Richtig, du siehst immer noch was! nur schwarz, aber du weißt, dass du noch was sehen könntest, dass da ne Welt hinter deinen Augenliedern ist.
Das ist das Problem, warum ichs nciht so gut beschreiben kann. Man sieht einfach immer etwas und so wird aus der Zusätzlichen Information aus dem Auge eine Eigene Welt für das Bewusstsein an sich.
Noch mal: Also meine Bewusstsein sagt mir, da ist eine Welt und ich bin darin enthalten, wenn ich die Kameraposition ändere seh ich meine Füße/arme ... wenn ich einen Schritt nach vorn mache, bewegt sich die Kamera nach vorn. Wie ein Rollenspiel praktisch, wo ich die Hauptfigur bin.
Be (15.6.07 14:56)
Jetzt kommt das entscheidende! Was wähle ich für Texturen!!! Und nein, dein Bewusstsein wird nciht von Programmieren geschaffen die eine Referenz haben, sondern dein Gehirn hat noch nie eine Farbe gesehen, weiß gar nciht was eine Farbe ist, weiß nicht wie blaues Lciht aussieht - weil es gar nicht aussieht, sondern eben nur Lciht mit einer bestimmten Wellenlänge ist. Also: Welche Texturfarbe nimmt es jetzt für einen Baum!?! das wird festgelegt und später definieren wir diese Farbe als "grün" und können uns dann mit anderen verständigen in dem wir grün zu der Texturfarbe sagen.
Habt ihrs jetzt verstanden, was ich euch sagen will? Es ist schwer, aber versucht mal unter einenm grünen Blatt keine Farbe zu sehen, stellt euch alles schwarz weiß vor. und jetzt malt ganz expressionistisch und ordnet dem Blatt eine beliebige Farbe zu. Irgendeine, sie muss in eurer jetztigen Farbenlehre gar nicht existieren. Irgendeine!
So oder so ähnlich muss es einen Säugling gehen, wenn er das erste mal einen Baum sieht.
Anders: Welche Farbe hat Radiostrahlung? Richtig wir können sie nciht mit unserem Auge sehen, weil uns Rezeptoren fehlen, aber versucht den Radiostrahlen eine Farbe zu geben! Nicht Rot/gelb/blau/grün/orange/lila/braun oder eine Mischfarbe dessen, oder irgendeine andere euch bekannte Farbe, sondern gebt ihm eine neue!
Ist das jetzt nciht unabhängig vom Erbgut?
habt ihrs jeztt?
Be (15.6.07 17:57)
Dieser Aktikel in der Wiki triffts wahrscheinlich am besten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Qualia
obwohl da auch ncoh nciht mein Anlegen direkt erwähnt wird, aber sehr ähnliche Anliegen besprochen werden.
ich mach mal nen neuen Blogeintrag zum gleichen Thema, weil ich Bilder einfügen möchte.
richard / Website (1.9.08 23:20)
Hi, ich hab durch Zufall diesen Beitrag gefunden.
Ich hab' mir nun nicht alle Antworten durchgelesen aber derjenige, der den eigentlichen Beitrag geschrieben hat ist meiner Meinung nach schon ziemlich nah an der wichtigen Frage dabei. "Ist die Art der interpretation der Wellenlängen des Gehirns vererbbar oder sogar erlernbar?"
So wie ich das sehe ist die Frage einfach: "Ist die Faehigkeit Farben gleich zu interpretieren fuer eine Population so wichtig, dass sie im Erbgut an einer besonders sicheren Stelle gespeichert wird um konsistent weitergegeben zu werden?"
Ich glaube die Antwort ist "ja". Ich denke jeder Europaeer z.B. interpretiert die Wellenlaengen in etwa gleich. Ich vermute, dass es eine normalverteilte Streuung gibt und leichte Abweichungen auch innerhalb einer Rasse durchaus auftreten. Versch. Rassen koennten auch staerker abweichende Interpretationen haben.
Ich habe aber keine ausgekluegelte Erklaerung dafuer, sondern habe intuitiv das Gefuehl, dass die Wirkung die versch. Farbtraeger auf Reflexe/Gefuehle und dergleichen haben, innerhalb einer Population konsistent sein muessen. Ich glaube die Farbwahrnehmung ist insgesamt zu wichtig um beliebig zu sein. Aber wie gesagt: nur Intuition. Es koennte auch anders sein, aber halte ich fuer unwahrscheinlicher.
Ich wuerd mich aber freuen wenn mir jemand gesichertere Fakten mitteilen koennte.
und dann hab ich noch noch nen blogeintrag dazu verfasst...
Ich mach mal den nächsten Blogeintrag zum Vorangegangen Thema auf, damit ich hier Bilder einfügen kann.
Zunächst, ein Bild von meiner Sukulende:
so kennen wir sie alle. Grüne Blätter, rote komische Hydratkugeln und grünlicher Topf. Auch alles andere typisch grüne ist grün.
Jetzt benutze ich das mittel der Farbveränderung.
Jetzt sieht nehmen wir an, ein Mensch 2(der genauso normal ist wie der erste) die Blume. Er sieht das grüne Blatt, seine Wahrnehmung visualisiert aber in seinem Bewusstsein eine andere Farbe als Mensch 1. Dies kann eine ganz andere Textur (für die Farbe die dein Gehirn in deinem Bewusstsein für das typische Licht dir zeigt) sein, oder aber zufällig da das Gehirn nciht sehr viele Farben dem bewusstsein darstellen kann, die gleiche Textur sein, wie Mensch a) für einen roten Gegenstand. Dieser hat hier die Textur Lila, Nicht die Farbe Lila. Er kennt die Textur Lila schon sein seiner Geburt als grün. und würde auch nie etwas anderes Behaupten.
Das ganze sieht dann so aus:
ganz klar, für Mensch 2 ist die Pflanze grün. Weil sein Bewusstsein für Grün immer die Textur lila nimmt. Außerdem sind seine Gefühle ähnlich wie beim Mensch 1, weil er mit grün (textur lila)die gleichen Emotionen hat. Laub ist grün, Gras ist grün, salat ist grün -> also gesund, .. und alle typischen emotionen zu grün.
Wenn Mensch 2 aber das Bild ansieht, sieht er natürlich lila, und sein Bewusstsein stellt das vielleicht sagen wir als orangene Textur dar, das er typisch für lila mit Gift oder ähnlcihen aszoziiert, und denkt, dass mit der Pflanze was nciht stimmt.
JETZT kapiert was ich miene?
und darauf gabs dann noch mal diese Kommentare:
David / Website (16.6.07 00:14)
^^ Ach Be! Wir haben schon verstanden, was du meinst, aber mehr als dir zustimmen kann niemand. Ich habe nur noch unterschiedliche Aspekte von subjektiver Wahrnehmung aufzeigen wollen.
Mit Drogen können wir unser Bewusstsein "erweitern" (wenn man das so nennen will)
und - so glaube ich - auch neue Farben erleben. (Im Kindergarten habe ich mal versucht, eine ganz neue Farbe zu mischen. Das hat leider nicht funktioniert )
Was wir allerdings nicht können, ist, unser Bewusstsein "verlassen" und uns in andere Menschen hineinzuversetzen, ohne ihre von uns vermuteten Empfindungen mit den unseren zu vergleichen. Im Grunde spielt es gar keine Rolle, ob wir das können, weil die äußerlichen Resultate die gleichen sind, und nur diese äußeren Resultate bilden die Grundlage der Mensch-Mensch-Kommunikation. So verhält es sich auch mit den Farben: jeder weiß, was mit Grün gemeint ist, es ist ein Symbol, das jedem Gehirn seine persönliche Interpretation entlockt.
Dieser Subjektivismus geht bei einigen Philosophen sogar so weit, dass sie sagen, dass wir nicht feststellen können, ob wir das einzige Individuum auf diesem Planeten sind, während die anderen Menschen nur menschliches Verhalten "simulieren". Programmierte Maschinen sind. Ob wir in einer Matrix leben. Das kann man wirklich nicht zu 100% versichern, aber ich fände es sehr unwahrscheinlich. Wieder andere verneinen die gesamte Welt: wir können nicht feststellen, ob wir in einem Traum leben oder ob dies die absolute Wirklichkeit ist, weil es für uns Individuen, die wir die Welt nur gefiltert wahrnehmen, kein "absolut" gibt. Nur Interpretationen. Ich weiß, dass das jetzt wieder nichts mehr mit den Farben zu tun hat, aber im Großen und Ganzen läuft die Subjektivität darauf hinaus.
David / Website (16.6.07 00:24)
Anders gesagt: es ist sinnlos, über subjektive Farbwahrnehmung zu sprechen, solange man den Begriff des Bewusstseins nicht richtig greifen kann.
Einem Computer, der seine Umgebung über eine Kamera wahrnimmt und auf sie reagiert, würde dennoch niemand Bewusstsein zusprechen. Es gibt nicht einmal eine Definition von Bewusstsein.
Ich verstehe darunter die Fähigkeit, seine Umwelt wahrzunehmen, diese Informationen zu verarbeiten und auf ihrer Grundlage ein Verhalten an den Tag zu legen.
Eine Kuh hat ebensoviel Bewusstsein wie ein Mensch. Beim Menschen kommt noch das kompliziertere Selbstbewusstsein hinzu.
Wo liegt nun aber der Unterschied zum Computer? Er tut nichts anderes. Oder eine einzelne Körperzelle: sie betreibt Stoffwechsel, tauscht mit ihrer Umgebung Informationen aus und reagiert auf Umwelteinflüsse. Sie stirbt sogar auf Abruf. Trotzdem würde ich nicht sagen, dass eine Zelle Bewusstsein hat.
Ebenso würde ich nicht sagen, dass ein Computer ein elektrisches Signal, das von einer Kamera kommt, als Farbe "interpretiert", sondern dieses nur entsprechend seiner Programmierung verarbeitet.
Naturwissenschaftlich gesehen tun wir Menschen nichts anderes, nur kommt bei uns noch der seltsame Faktor des Bewusstseins hinzu, der meiner Meinung nach auch für die Erkennung der Farben verantwortlich ist: wir sind uns einer Farbe "bewusst". Solange wir Bewusstsein nicht erklären können, kommen wir bei dem Farbproblem auch nicht weiter.
Be (16.6.07 08:21)
Na da bin ich schon mal froh, das David jetzt weiß, was ich meine. Aber das ist doch WOW !!!!!!!!!
Praktisch sieht demzufolge Jeder ein anderes Bild vor seinem inneren Auge. Ist das nicht fantastisch?
Ich bin da voll geblüfft.
Na aber jetzt nicht zur Droge greifen, ich glaube das nennt man nur so, funktioniert aber nicht so mit den Farben. Das wird nur im Film immer so gezeigt.
Genauso wird besoffen sein in Filmen immer falsch dargestellt. Aus gründlicher Recherche ^^ geht nämlich hervor, dass das Bewusstsein und die Denkleistung nicht abnehmen, und man ist eigentlich auch völlig da. Nur eben, dass man nciht mehr gerade laufen kann - das merkt man ja aber. Das man ständig Leute anrempelt, weil man zu spät reagiert, oder man Leute anpöpelt, weil man denkt, man könne sich doch mal mit dem Unterhalten. Auch wenn man aus Coladosen, Salzstangen und Kippenresten versucht Benzol herzustellen, aber dann die Brennerflamme des Feuerzeugs ein Loch in den Boden brennt, sodass alles ausläuft - man denkt sich dabei was! Bor, dass könnte man ja mal probieren und der Ekelfaktor sinkt enorm. Naja, gestern war ich zum Glück nicht so betrunken und konnte mal wieder frei läufige Schnappsdrosseln beobachten. ^^
Der René Hulka gestern... ich frage mich echt, wie der das überlebt, ohne gesundheitliche Schäden zu nehmen. Bor! Man musste ihn dann die Teppe runterführen und dachte das er genug hat, aber nach ner halben Stunde stand! René schon wieder an der Bar und trinkt munter weiter.
Auch die Mädchen wieder - wenn die was saufen. SCHLIMM!
Be (16.6.07 08:31)
Hm, zellen hab ich so gar nciht betrachtet.
Aber du hast recht, selbst diese haben ein Bewusstsein, auch wenn sie sich ihrer eigenen Existenz wohl nicht bewusst sind. Aber der Computer hat an sich, so denke ich auch ein Bewusstsein. Nur weil du seine Denkweise durchschaust, sie ändern kannst, oder ihn abstürzen lassen kannst, hat er dennoch so etwas wie ein Bewusstsein. Im Grunde sind wir ja nur noch ein Stückchen Komplexer. Im Grund reagieren unsere Nervenzellen doch auch wie ein Computer mit Computerprogramm. Sie bekommen einen Impuls, und schicken je nach dem, ob sie für den Impuls verantwortlich sind, einen anderen weiter. Nur aus der Summe unserer Nervenzellen entsteht dann etwas, was wir "intelligent" nennen. Wenn wir eine entscheidung treffen, so versuchen Nervenzellen die Erfahrungen gesammelt haben ihre Meinung durchzusetzten und andere haben andere Argumente, wie der innere Schweinehund, der nie was machen will. Dann gibts große Politik, aber letztliuch setzt sich wohl eine Entscheidung druch und wir haben "nachgedacht"
Jetzt fehlt nur noch: Wo ist dieses Bewusstsein? Man kann es nicht auf Körperteile lokalisieren, denn es ist nichts materielles. Meiner Ansicht nach ist unser Bewusstsein nur die Menge aller informationen die zwischen unseren Nervenbahnen kreuzen. 'Da sind Computer uns gar nicht so unähnlich.
...
Aber hat Ralf eigentlich verstanden was ich genau meine?
David / Website (17.6.07 13:39)
Ach ich weiß nicht
Ein fallender Stein gehorcht auch "nur" dem Naturgesetz der Gravitation. Ihm möchte ich aber kein Bewusstsein zuschreiben.
Ebenso wie der Stein fällt, würde ich sagen, dass ein Computer streng den Naturgesetzen unterliegt. Elektrische Ströme, die fließen oder nicht fließen, "fällen" die Entscheidungen.
Ich weiß nicht so genau, wo man die Grenze zum Bewusstsein ziehen kann, aber einen Computer würde ich außerhalb platzieren. Ein Computer interagiert nicht mit seiner Umgebung, sondern in einer virtuellen Welt, die aus elektrischen Strömen besteht, die ihm sozusagen selbst geschaffen wird. Er ist sich nicht bewusst, dass er sich zurückziehen muss, wenn es so kalt wird, dass sein Display platzen würde. Wenn er ins Wasser fällt, ist er sich dessen nicht bewusst, dass er dort nicht hingehört, sondern es gibt einen großen Knall und das war's.
Er schützt seine Existenz nicht.
Man könnte natürlich Roboter programmieren, die das tun. Aber die "interpretieren" dann auch nicht, sondern sie arbeiten ein simples Programm ab: es wurden Grenztemperaturen usw. programmiert, ab denen er Schutzmechanismen aktivieren muss, aber er kann nur innerhalb der vom Programmierer erlaubten Grenzen individuell entscheiden.
Dass der Entscheidungsprozess bei sogenannten "Individuen" durch die physikalischen Gesetze dennoch nicht wirklich individuell ist, lasse ich jetzt außen vor.
-------
ich will mal noch auf den Comment von eingehen, da dieser gerade erst gemacht wurde:
Zitat:
richard / Website (1.9.08 23:20)
Hi, ich hab durch Zufall diesen Beitrag gefunden.
Ich hab' mir nun nicht alle Antworten durchgelesen aber derjenige, der den eigentlichen Beitrag geschrieben hat ist meiner Meinung nach schon ziemlich nah an der wichtigen Frage dabei. "Ist die Art der interpretation der Wellenlängen des Gehirns vererbbar oder sogar erlernbar?"
So wie ich das sehe ist die Frage einfach: "Ist die Faehigkeit Farben gleich zu interpretieren fuer eine Population so wichtig, dass sie im Erbgut an einer besonders sicheren Stelle gespeichert wird um konsistent weitergegeben zu werden?"
Ich glaube die Antwort ist "ja". Ich denke jeder Europaeer z.B. interpretiert die Wellenlaengen in etwa gleich. Ich vermute, dass es eine normalverteilte Streuung gibt und leichte Abweichungen auch innerhalb einer Rasse durchaus auftreten. Versch. Rassen koennten auch staerker abweichende Interpretationen haben.
Ich habe aber keine ausgekluegelte Erklaerung dafuer, sondern habe intuitiv das Gefuehl, dass die Wirkung die versch. Farbtraeger auf Reflexe/Gefuehle und dergleichen haben, innerhalb einer Population konsistent sein muessen. Ich glaube die Farbwahrnehmung ist insgesamt zu wichtig um beliebig zu sein. Aber wie gesagt: nur Intuition. Es koennte auch anders sein, aber halte ich fuer unwahrscheinlicher.
Ich wuerd mich aber freuen wenn mir jemand gesichertere Fakten mitteilen koennte.




